Psychologie des Grundeinkommens

 

Politiker aller Parteien  und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, insbeson­dere  der Ökonomie, der Soziologie und der Philosophie streiten seit Jahren für und wider das bedingungslose Grundeinkommen. Im Gegensatz zu manch anderer Diskussion lassen sich die unterschiedlichen Standpunkte nicht allein an der jeweiligen „sonstigen“ Ausrichtung (zum Beispiel grün, liberal oder sozial­demokratisch) festmachen: Die Diskussion befindet sich noch in einem Differenzierungspro­zess.

Da in dieser Diskussion immer auch psychologische Annahmen oder ungeprüfte Aussa­gen gemacht werden, schlagen wir ein empirisches Vorgehen vor: Mit welchen Fragestellun­gen kann, so das Anliegen dieser Seite, die Psychologie als Fachwissenschaft zu dieser Dis­kussion beitragen? Würden alle Menschen trotz eines Grundeinkommens arbeiten? Genügten unsere jetzigen Motivationsmodelle überhaupt, um eine Arbeitssituation mit Grundeinkommen angemessen zu erfassen? Was bedeutete die schrittweise Umsetzung des Modells für Führung, Mitbe­stimmung, Arbeitssicherheit oder Gesundheit am Arbeitsplatz? Diese und andere Fragen werden wir in unseren Projekten zu beantworten versuchen und an dieser Stelle zur Verfügung stellen.



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